Montag, 15. Dezember 2014

Ein Roadtrip in Oberschwaben



Autorin: Christiane Rauscher 



In Oberschwaben gibt es Kühe. Und Schweine. Und Strafgefangene und jede Menge Humpis-Schlösser. Diese Schlösser muss man allerdings suchen. Ohne Google, weil Google die Orte der Schlösser nicht kennt. Aber nun die Geschichte des Oberschwaben-Roadtrips von vorne.

Über Felder und Wiesen ist die Fotogruppe im Juli über die Schwäbische Alb Richtung Ravensburg und Bodensee gedüst. Ein vollbepackter Opel Astra und vier Fotografinnen, fünf Kameras, sechs Objektive, zwei Stative und eine Liste mit Humpis-Schlössern mit dem Auftrag genau diese für die Ausstellung Humpis in Barcelona zu fotografieren.


Weder Karte noch Smartphone können helfen


Gefängnisse, Kuhweiden, Forsthäuser und Wolken beschäftigten die Fotogruppe beim Shooting in Oberschwaben. Das hatte sich das Team ursprünglich anders vorgestellt, lautete die Aufgabe doch nur hochwertige Bilder von den späten Wirkungsstätten der Humpis für die Ausstellung zu schießen. Dass auf der Suche nach Burgen aus dem Mittelalter in der Einöde weder Karte noch Smartphone helfen, lernten die Studentinnen schnell. 

Das Quartett spielte sich aber schnell ein und dank großer Dynamik im Team waren am Ende alle Schlösser und Landhäuser im Kasten. Größte Herausforderung: Die Außenstelle der JVA ohne Insassen und Gefängnisoptik und den Gedenkstein in Waltrams ohne Angriffe von Rindern zu fotografieren. 



Am Ende waren alle voll gepackt mit neuen Fotografie-Erfahrungen, Entdeckerfreude und vielen Gigabyte an Fotos.



Dienstag, 9. Dezember 2014

Behind the Scenes - Die Humpis in Barcelona, Teil 2

Im Museum Humpis-Quartier sind die Ausstellungsvorbereitungen für "Die Humpis in Barcelona" mittlerweile im vollen Gange. Ein paar Impressionen unseres Barcelona-Trips seht ihr hier im zweiten Teil des Making Ofs. Viel Spaß beim Anschauen!

Freitag, 21. November 2014

Sonntag, 31. August 2014

Auf Spurensuche in der Wildnis - Impressionen aus Oberschwaben


Auf Spurensuche in der Wildnis: Was kam eigentlich nach Barcelona? Was aus der Ravensburger Kaufmannsfamilie geworden ist, verraten zahlreiche Schloss- und Burgruinen in Oberschwaben, in denen sich die Humpis in ihren späten Jahren ansiedelten. Unsere Film- und Fotogruppen suchten (und fanden) dort Motive, die die Entwicklung der Familie Humpis verdeutlichten.

Sonntag, 3. August 2014

Die Humpis in Barcelona - Impressionen einer Reise

Der erste Blick auf Barcelona
Die atemberaubende "Catedral de Barcelona"
Markt Encants, die spiegelnde Decke des spanischen Flohmarktes
Auf dem Weg in die Tapas-Bar...
Am ersten Drehtag bei der Llotja de Mar
In den verwinkelten Gassen des gotischen Viertels

Mittwoch, 16. Juli 2014

Die Humpis auf Facebook

Übrigens: Alle Neuigkeiten rund um die Barcelona-Ausstellung sowie Hinweise zu anderen Veranstaltungen des Museums Humpis-Quartier in Ravensburg findet ihr auch auf unserer Facebook-Seite unter: https://facebook.com/museumhumpisquartier

Sonntag, 13. Juli 2014

Hola Barcelona


Der Flieger ist gelandet: Von einer Ferienwohnung mitten im gotischen Viertel aus starteten unsere Barcelona-Reisenden nach einem holprigen Flug heute ihre ersten Erkundungstouren. 

Das Filmteam zog es dabei zu Beginn der Reise gleich zur Llotja, einem beeindruckenden mittelalterlichen Gebäude im historischen Zentrum, wo sie offiziell die Jagd nach den besten Bildern eröffneten: Da kletterte man schon auch mal durch dunkle Treppenhäuser bis auf nahe gelegene Dachterrassen, um von oben einen noch besseren Blick zu haben.


Auch zurück in der Wohnung war man fleißig: bis in den Abend hinein wurden Skripte geschrieben, das Material gesichert und bei selbst gekochten Spaghetti mit Gambas gemeinsam die Ankunft im sonnigen Spanien gefeiert. 



Frühes Aufstehen und spätes Staunen



Gute Bilder erfordern 
manchmal ungewöhnliche Maßnahmen: Da steht man schon mal um sechs Uhr morgens auf, um die sonst so belebten Gassen im gotischen Viertel Barcelonas zu filmen, während sie noch menschenleer ist. Oder man steigt um vier Uhr morgens auf den Montjuic, um den schönsten Sonnenaufgang der Stadt festzuhalten. Auch wenn das bedeutet, dass man anschließend schon um die Mittagszeit wie tot ins Bett fällt und erst einmal eine Pause braucht – aber eine kleine Siesta gehört in Spanien ja fast schon mit dazu.


Nach diesen unkonventionellen Einsätzen ging es für die Barcelona-Gruppe gemeinsam mit Herrn Schmauder anschließend auf Erkundungstour durch die riesigen Hallen des Museu Maritim, um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, was das Filmteam alles festhalten soll. Auch in „La Catedral“ hielt das Staunen über die Schönheit der gotischen Architektur an. Am Abend ging die ehrfürchtige Ergriffenheit dann schließlich
in ein erstauntes „Oh, das ist aber lecker“ beim gemeinsamen Tapas-Essen über.